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Online Poker

Poker als Strategiespiel

Poker

Das Kartenspiel Poker gehört zu den beliebtesten Spielen im Casino. Ausgelöst wurde der Hype um das Spiel im Jahre 2003 als der Underdog Chris Moneymaker die Weltmeisterschaft in Las Vegas und damit auch einen Millionenbetrag gewonnen hatte. Danach wurde das Strategiespiel in den Medien immer häufiger aufgegriffen. TV-Formate wie die TV Total PokerStars.de Nacht oder das Promi Pokern auf dem DSF sind danach entstanden, um Neulingen das Spiel näherzubringen. Profis werden allerdings mit Fug und Recht behaupten, dass sich diese Sendungen nur zu Unterhaltungszwecken eignen, da dort keine Strategien beleuchtet werden und der Anfänger sein Pokerspiel damit nicht verbessern kann.

Bekannte Großmeister, wie Matthias Wahls, haben sich aus finanziellen Gründen ganz dem Pokerspiel verschrieben und ihre professionelle Schachkarriere quasi beendet. Aber Achtung! Beim Poker kann man nur dann gewinnen, wenn man Ahnung von Wahrscheinlichkeitstheorie hat und sich eisern an eine bestimmte Spiel- und Einsatzstrategie hält. Wer nur ab und zu spielen will, sollte sich bewusst machen, dass Poker ein reines Glücksspiel ist.

Gerade Jugendliche werden von der Online-Werbung angezogen und versuchen unbedarft ihr Glück mit Online-Poker. Wir warnen eindringlich davor und raten allen, keinesfalls um Geldeinsatz zu spielen.

Pokersucht

Zu Online Poker gibt es auch viele kritische Stimmen. Ein Beispiel dazu findet ihr auf der Website Poker-Verbot. Hier ein kleiner Ausschnitt über das Phänomen "Pokersucht":

Pokersucht erreicht im Internet eine neue bisher ungeahnte Dimension. Die ständige Verfügbarkeit des Spiels, ohne nennenswerten sozialem Aufwand, setzt die Hemmschwelle zum Spiel enorm herab. Voraussetzung für Onlinepoker beschränken sich auf rudimentäre PC-Kenntnisse, so dass es in Zeiten der Digitalisierung eine immer größere potenzielle Reichweite erlangt.
Durch Zahlung per Online-Überweisung oder Kreditkarte ist im Gegensatz zum klassischen Glücksspiel, das gesamte Hab und Gut eines Spielers potenziell bedroht. Pokersucht im Internet zeichnet sich vor allem durch zu häufiges und zu langem Spielen aus. Dabei kommt es nicht selten zu einer Umstellung des bisherigen Lebensrhythmus und es erfolgt eine Anpassung ans Spiel. Selbst wenn die Spielsuchtprävention eines Anbieters greifen sollte, so stehen dem Spieler Dutzende alternativer Anbieter zur Verfügung. Der Spieler ist dem Spiel vollständig zu jeder Zeit ausgeliefert, welches auch eine Bedrohung für durchaus gesetzte und kontrollierte Spieler darstellt. In den meisten Ländern macht sich der Spieler mit der Nutzung des Spielangebots strafbar und zweifelt oder leugnet diesen Status. Soziale Kontakte können sich bei der Pokersucht in Richtung einschlägiger Pokerportale verschieben und so tatsächliche Kontakte ersetzen.
Typisch für die Pokersucht im Internet ist die ständige Bedrohung des Spielers. Selbst wenn der Spieler ein sehr kontrolliertes Verhalten aufweist, so ist durch die zeitlich wegfallende Begrenzung des Spielangebots eine latente Bedrohungssituation vorhanden. Selbst hochprofessionalisierte Pokerspieler mit jahrelanger Spielpraxis sind dieser Unendlichkeit des Spiels nicht auf Dauer gewachsen und somit bedroht. Dutzende, ja hunderte von bankrotten Pokerprofis zeichnen eine Spur der Verwüstung durch Online-Poker auf. Für Pokersüchtige und Gelegenheitsspieler ist die Gefahr ungleich höher.

Online Poker liegt im Trend

Es gibt verschiedene Orte, an denen Poker gespielt werden kann. Neben den klassischen Spielbanken in den deutschen Großstädten Aachen, Duisburg, Bremen, Berlin und Konsorten, haben sich diverse Online Pokeranbieter etabliert. Marktführer ist PokerStars, welcher die meisten Spieler auf seinen Servern vereint. Dies hat zur Folge, dass ihr zu jeder Tageszeit eurem Hobby nachgehen könnt. Damit ihr allerdings nicht sofort euren ganzen Einsatz verliert, solltet ihr euch unbedingt mit dem Thema Strategie auseinandersetzen.
Im Volksmund wird Poker gerne nachgesagt, dass es sich dabei um ein Glücksspiel handeln würde. Natürlich ist dies nicht ganz falsch, da gerade in großen Turnieren mit fast 10.000 Spielern der Glücksfaktor eine große Rolle spielt. Allerdings sind sich Experten darüber einig, dass Poker als Strategiespiel zu bezeichnen ist. Statistiken haben nämlich gezeigt, dass jene Spieler langfristig Profite machen, welche auf die Wahrscheinlichkeitsrechnung vertrauen.
Anfänger sollten sich mit der Tight-Agressive-Strategie anfreunden. Diese erfordert ein hohes Maß an Disziplin, weil wenig erfolgsversprechende Karten konsequent aufgegeben und nur eine Hand voll Karten überhaupt gespielt werden. Gute Karten wie beispielsweise Ass-Ass und König-König müssen dann aber sehr aggressiv angegangen und notfalls auch mit All-In verteidigt werden.

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