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Gambit 89 Saarbrücken e.V.

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Bezirksliga


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Bezirksliga — Spielberichte 2008/2009

Überblick

1. Spieltag: Gambit III – SF Saarwellingen

Nicht wirklich Gleichheit im Haus der Parität- Gambit III – SF Saarwellingen 1,5 : 6,5

Die Dritte wartet auf den ersten Sieg, den ersten vollen Brettpunkt UND auf zwei Leute- so geht’s nicht....

Um eines gleich vorab klar zustellen: An Benny lags nicht. Unser Mannschaftsführer hatte sich eine ganze Woche lang redlichst bemüht, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen, erhielt  jedoch von seinen Leuten Nackenschläge, die kein Teamleader erleiden sollte: unvollständiges Datenmaterial (ist es so schwer, seinem Mannschaftsführer eine gültige Email Adresse zukommen zu lassen?), kurzfristige Absagen am selben Tag, abgelaufene Nummern, Nichtreaktionen, Drogenprobleme (kein Kaffee heut morgen- kann nicht spielen!) – und zu allem Überfluss Unregelmäßigkeiten bei der Spieleranmeldung, die außerhalb Benny's Zuständigkeitsbereichs lagen. Super.

Kurzum, zum ersten Mal in meiner Zeit bei Gambit spielte ich in einer unvollständigen Mannschaft, sorry an die Schachfreunde, die umsonst aus Saarwellingen angereist waren, ich hätte das nicht gebraucht, aber vielleicht war das ein Arschtritt zur richtigen Zeit, vor allem aber einer, der uns allen klar machen sollte, dass die Bezirksliga kein Ponyhof ist und wir in der Tat jedesmal schon zu acht alles werden geben müssen, um überhaupt Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.
Mann, bin ich sauer, aber echt.

Wir drucksten noch lange rum, bauten die Bretter wenigstens auf („jaja, der Schachfreund ähhh.... Gibbsganichtsky heißt er .... Moldawe.... oder Moldawier vielmehr....immer zu spät....aber keine Sorge, der kommt noch, genau wie ähhh.... Fantomowitsch, der wohnt in Heusweiler, hat vielleicht den Bus verpasst....“) So oder ähnlich äußerten wir uns gegenüber dem Gegner, es war mehr als peinlich. Die Mitarbeiter des Hauses der Parität (nochmal Danke für alles!!) warfen uns mitleidige Blicke zu, Roland kochte stoisch hektoliterweise Kaffee, den niemand trinken würde, und Benny trug um elf zwei kampflose Punkte für Saarwellingen an sieben und acht ein. Yeah!

Trotzdem, es war nicht alles schlecht, wenigstens die Partien, die dann stattfanden, waren einigermaßen würdig, auch, wenn sie nicht immer, okay, eigentlich nie, das gewünschte Ergebnis zeitigten.....Roland an fünf stand super, patzte und verlor, Bernd an drei stand, glaube ich, auch besser, hatte aber am Schluss nicht mehr als Remis, Öli gab alles, aber es langte nach hinten raus leider nicht zu Zählbarem, Eric an zwei kämpfte, trickste, biss, trat, kratzte, wühlte, hatte aber schlussendlich auch nix mehr, Benny spielte eine eigentlich sehr souveräne Partie, in der er aus meiner Sicht vielleicht auch den Sieg drin gehabt hätte, aber es wurde Remis (zusammen mit Bernd's Spiel unser erster voller Punkt).

Ich stand zwischendrin sehr gut, sah auch die Variante, die der Rechner als klar besser für mich einschätzt und teilte seine Meinung, entschied mich aber lieber für eine komplett unklare Kiste, deren Konsequenzen ich auch nicht annähernd überblickte, man soll eben nie eine ganz sichere, bessere Stellung, vielleicht sogar Gewinnstellung wählen, sondern lieber unklare Verwicklungen, die dem Gegner auch genug Chancen geben, das Spiel zu drehen....aber egal, am Schluss immerhin noch Remis, und damit anderthalb zu sechseinhalb, also gegen uns jetzt.

Uupps. Wir werden uns verdammt steigern müssen, um noch was drin zu haben, klassenerhaltsmäßig. Aber noch ist nichts verloren, wir werden konzentriert weiter arbeiten und uns das Glück zurück erkämpfen, nächstes Mal dann auch vielleicht mit acht Mann in Wadgassen, glaube ich, mal sehen, wie das wird...gut, das wars von mir, ich bin raus, ciao.
Hans

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2. Spieltag: Wadgassen/Differten III - Gambit III

Prinzipiell pfundige Punktgewinne pudern persönliche Pleite-
Wadgassen-Differten III gegen Gambit III 3 ½ zu 4 ½ ...

Na also, das lässt sich doch mal (fast) alles sehen... logistisch um gefühlte zwölfhundert Prozent gesteigert trafen sich sieben Gambitler und fast ebensoviele fahrbereite Fahrzeuge pünktlichst in der Billardklause zur Fahrt nach Wadgassen (oder Differten?? Hab schon wieder vergessen zu fragen...) Sieben, you ask?? True, eigentlich braucht man ja acht topmotivierte Freaks, um am heiligen Sonntag aufzulaufen, aber was soll ich sagen - unser Ironman Eric fuhr mit dem Fahrrad, wie so oft ohne Reifen, damit es wenigstens ein bisschen anstrengend für ihn wurde... er fand es dann aber doch zu wenig anspruchsvoll, selbst als er noch zwei Anhalter mitnahm... Sportler halt... er war vor uns da, und wir hatten ja Autos (Benedikt und Michael, vielen Dank!). Okay, aber der Mannschaftskampf war dann alles andere als schnell und einfach...
... Wadgassen hatte schwerste Personalprobleme (dieser verdammte Krieg!), aber sie strichen schlauerweise ihre Zweite im Spiel gegen unsere Zweite, weshalb wir Olli Huth, als er vorbeikam, zum kampflosen acht null gratulieren konnten, gleichzeitig aber auch Wadgassen III in ziemlicher Bestbesetzung erlebten, was zum Teil auch böse endete, aber der Reihe nach...
Zuerst siegte Heinz an drei, da sein Gegner ihm in ein Endspiel gefolgt war, was nie gut geht, dann spielte Eric an zwei Remis, sehr okay, aber dann geschah erst mal nix... außer, dass sich Bernd und Benny Vorteile erkämpften, das war wirklich sehr ordentlich... aber es entwickelte sich trotz allem ein zähes Ringen im Gasthaus der Wanderfreunde (Urpils EINS SECHZIG!!!!)...
... zumindest kam es mir so vor, also zäh jetzt, ich schloss zu sehr von mir auf andere... ich hatte irgendwie Vorteil, auch wenn sowohl die ganze Klause als auch der Rechner meine Züge zurecht kritisierten, als ich mich mal einfach so auf ein mieses Oppfer einliess, bei dem ich auch Bauchschmerzen hatte, aber irgendwie meinte, mir das schuldig zu sein, dann bot mein Gegner mir auch noch Remis an, was mein Stolz mir anzunehmen verbot (danke für nichts!! Ich hätte es natürlich im Mannschaftssinne annehmen sollen, aber ich war so neben der Spur, dass ich die Vorteile der Anderen nicht erkannte und glaubte, auf Gedeih und Verderb weitermachen zu müssen, unglaublich).
Und so, kurzum, verlor ich völlig verdient (Glückwunsch an den Gegner, a propos, ich habe im letzten Beitrag vergessen, Saarwellingen zu gratulieren, das sei hiermit nachgeholt: good job, auch gegen sechs muss man gewinnen) und war entsprechend deprimiert (bin es immer noch, aber es muss weitergehen).
Aber alles ging noch mal gut aus, denn das Team schleppte mich durch: zwar verlor Michael, wohl auch wegen der Zeit, aber Bernd gewann ganz souverän an vier (super Endspieltechnik, Respekt!! Heinz ging das Herz auf...).
Benny's Gegner überschritt in hoffnungsloser Stellung an sechs die Zeit, Glückwunsch, Roland erkämpfte sich einen halben Punkt an sieben und Georg, der an fünf glasklar auf Gewinn stand, willigte vorbildlich und ganz anders als ich zum Beispiel ins Remis ein, um das Viereinhalb sicherzustellen.

Sieg! Knapp, aber letztendlich verdient, und wahnsinnig wichtig. Wir sind wieder in der Spur, aber schon in drei Wochen geht es weiter, gegen die starken Hülzweiler aus Hülzweiler, da werde besonders ich mich steigern müssen, mal sehen, was da geht, aber chancenlos sind wir nicht, denn wir haben richtig gute Leute, die auch unter Druck punkten können. So soll es sein, und es war doch ein geiler Sonntag, trotz allem.

Okay, das wars, bis in drei Wochen, gebt alles.
Hans

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3. Spieltag: Gambit III - SF Hülzweiler 4 zu 4

Vorfeld kaotisch Spiel überzeugend ...

Da die 3. Mannschaft Hans an die 2. Mannschaft abgab und Michael nicht spielen konnte, eröffneten sich im Vorfeld Schwierigkeiten, 8 Spieler zusammen zu bekommen. Es erwies sich teilweise als unmöglich, telefonisch Schachkollegen zu erreichen...

... unsere personellen Probleme wurden dadurch gemildert, daß Hülzweiler nur sieben Spieler zur Verfügung hatte. An Brett 8 bekamen wir also ein remis. Aber an Brett 7 erhielt Hülzweiler einen kampflosen Zähler. Die erste ausgespielte Partie, die zu Ende ging, hatte Roland. Er einigte sich mit seinem Gegenspieler auf ein Remis. Danach verloren Eric als auch Heinz ihre Partien an Brett 1 und 2. Also führte Hülzweiler ziemlich schnell 4:1 gegen uns.

Mit dem Rücken zur Wand begann unsere Mannschaft aber zu kämpfen. Georg gewann in der Folge seine Partie gegen seinen Gegner. Nachdem ich in meiner Partie einen Bauer mehr hatte und mit meinen Springern eine Damengabel drohte, setzte ich meinen Gegner mit der Dame matt. Kaum zu glauben, aber es stand nun 4:3 und Bernd spielte noch. Nach zähem Ringen gewann er sein Spiel im Endspiel. Also für die Mannschaft ein Punkt mit dem man im Vorfeld nicht rechnen konnte. Für die Motivation der Mannschaft das Beste was uns passieren konnte. In zwei Wochen geht es nun gegen den SV Saarbrücken 70. Eine Aufgabe die lösbarer erscheint.

Benedikt
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4. Spieltag: SVG Saarbrücken 70 4 gegen Gambit Saarbrücken

Dufte Dritte dreht drohendes Debakel in dicken Dieg, und zwar fünf zu drei!!!

Jawollja! Die dritte is back, alive und kicking, und mit nunmehr fünf Zählern auf einem Supertabellenplatz und mit den allerbesten Aussichten, bei nur geringfügig gesteigerten Leistungen die Klasse fett zu halten, bros und sisses. Und zum zweiten Mal in dieser Saison siegte Gambit gegen SVG in der Paul-Marien-Straße, SB, was hoffentlich ein gutes Omen für den Clash zwischen unseren Spitzenteams Ende November bedeutet.....
...also diesmal wieder in der Dritten, gegen die Vierte von SVG, und wieder in der Paul-Marien-Straße, mithin bestens beköstigt (der Rechner verlangt verköstigt, aber was weiß der schon....) also beköstigt, das will ich so, von Frau Görtz und bestens organisiert von den Schachfreunden der Gastgeber, dafür einfach mal danke, nicht einfach mit so vielen Mannschaften, wir wissen leider, wovon wir reden....
....denn wieder einmal waren wir nur zu siebt, dafür aufrichtige Entschuldigungen an den Gegner, das war nicht okay, wir wollten es wirklich anders haben, aber im Siegestaumel kann ich nicht schon wieder davon anfangen, aber eines Tages werden wir das regeln...unser heutige Gast in der Zweiten übrigens war Heinz...
....okay, nach einer Stunde null eins hinten, suboptimal, und der heute kiebitzende Vereinskamerad Oberhofer gestand später, nachdem alles vorbei war, aufgrund seiner Einschätzungen so ziemlich aller Partien zwischendrin mit einer vernichtenden Niederlage gerechnet zu haben, und der muss es wissen, er spielt immerhin in der Ersten. Und ganz ehrlich? Ich hatte auch schon so nach drei Stunden mit allem abgeschlossen...denn Roland hatte zwar bald an sieben ein Remis gegen seine Gegnerin erkämpft, aber Benedikt an der sechs verloren, so dass wir zweieinhalb zu einhalb hinten lagen, und in den verbliebenen Spielen wohl nicht wirklich super standen....ich schon mal gar nicht, da ich im Mittelspiel den Faden verloren, zwei dicke Bauern weniger hatte und meine Kompensation im Wesentlichen darin bestand, dass mein Kaffee ein bisschen heißer war als der meines Gegners, ich war nämlich später als er in die Küche gegangen. Außerdem hatte er gewutzt (nasse Untertasse), und ich nicht, was selten ist. Psychologisch nicht zu unterschätzen! Die Stellung hingegen....das Programm Fritz jedenfalls überzog mich bei der abendlichen Analyse mit Beleidigungen, die hier nicht wiedergegeben können, es schauen Kinder zu....na ja, auch Georg hatte wohl noch nichts entscheidendes, dachte ich...Erics Stellung an der eins gegen Marco Sgarlata fand ich eigentlich okay, aber André meinte später, sie sei gar nicht so toll gewesen....wie dem auch sei, es sprach einfach alles gegen uns, bis....tja, bis wir das Ding plötzlich drehten, und zwar in einer Manier, die mich für die Zukunft höchst optimistisch stimmt, einfach, weil wir immer noch unsere Chancen suchten, auch, als es nach nix aussah....Georg gewann die Qualität und verwertete souverän sein Endspiel an fünf, Bernd verwirklichte einen starken Angriff an drei, Eric gewann Marcos Dame und konsolidierte eindrucksvoll, und ich....naja, ich hatte halt Glück, da mein Gegner in Zeitnot genau das Abspiel wählte, welches mir zwar laut Rechner auch nur Ausgleich bescherte, aber stark aussah- mit nur noch Wimpernschlägen auf der anderen Seite der Uhr hatte meine letzte Falle einen ganzen Punkt ergaunert, und mit einem Mal hatten wir viereinhalb Punkte, so dass Jan bei seinem ersten Saisoneinsatz gegen einen starken Gegner, nachdem er zäh verteidigt und konzentriert alles zurückgeschlagen hatte, Remis geben konnte, großen Respekt, und das Fünf zu Drei im Kasten war.
Wow! Das war wichtig. Wenn wir so weitermachen und hart dranbleiben, dann ist mir um dieses Team, das ja jetzt auch noch durch Christophes gelungene Nachmeldung verstärkt wurde, nicht bange. Und warum sollten wir in der Verfassung nicht auch gegen  Saarlouis was drin haben? Ich will nicht abheben, freue mich aber auf den 23.11., ich hoffe, Ihr auch, keep working hart, ciao, Grüße,

Hans
PS, Marco: nächstes Mal spielen wir dann!
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5. Spieltag: Gambit III – Rochade Saarlouis I 3,5 zu 4,5 (Grmmpf)

Vollzähligkeit verhieß Vieles, hat aber nix brung

Vergesst die NASA- was wir alle paar Wochenenden für einen logistischen Aufwand betreiben, um zwei Mannschaften zu formieren, kann der Vorbereitung einer Mondlandung nicht nachstehen- und am letzten Spieltag des Kalenderjahres war das ganze Prozedere nur noch als rauschhaft zu bezeichnen.....ich weiß nicht, wieviele Mails und Anrufe zwischen 14:00 und 15:10 hin und hergeworfen wurden, die Handystrahlung in der Billardklause lag minutenlang jenseits aller Grenzwerte, dann trat noch höhere Gewalt hinzu bzw. uns tierisch in den Hintern, alles traf zusammen, Krankheit, Gebäudeschäden, Fahrzeugmängel, Meteoriteneinschläge, Wintereinbruch, Verwirrung über Spielort bzw. -zeit, Chaos — gut, das wiederum ist ja der Normalfall. Längst hatten wir alle Hoffnung aufgegeben, da fügte sich auf wundersame Weise eines zum anderen — Kraftfahrzeuge materialisierten sich, längst verloren geglaubte Schachfreunde mit entweder druckfrischen oder vergilbten Spielerpässen aus anderen Bundesländern, die es zum Teil gar nicht mehr gibt, erschienen auf der Bildfläche und setzten sich wie selbstverständlich ins Auto bzw. an die von uns eher behelfsmäßig aufgestellten Spieltische in der Billardklause — gut, über die fortgefahrenen kann ich nichts berichten, wir, die Dritte blieben dahemm und mühten uns gegen Saarlouis, redlichst, aber ohne Eric und Bernd, der mit der zweiten nach Völklingen gefahren war, und auch — es kann nicht alles ein happy end haben — leider vergeblich.
Tja, unsere Strähne ist zu Ende, aber die Mannschaft lebt, wie man so schön sagt, und wenigstens kann man uns jetzt nicht vorwerfen, übermäßiges Glück und ansonsten nix druff zu haben, denn Glück hatten wir diesmal bestimmt nicht — außer mir natürlich, aber das wurde durch das Pech anderer wettgemacht. Schlussendlich bleibt festzuhalten, wie Marcel Reich sagen würde: gegen dann doch etwas stärkere Gegner gab es die von den Buchmachern erwartete Niederlage — und das bedeutet gleichzeitig, dass der Sieg der Saarlouiser verdient war, Glückwunsch, sie waren einfach den mit Recht so beliebten Tick besser. Im Einzelnen errang Christophe an acht bei seinem ersten offiziellen Einsatz für Gambit direkt den ersten vollen Punkt, Glückwunsch, so kann es doch weitergehen, Jonas an sieben und Jan an sechs kämpften bis zum bitteren Ende, konnten aber nichts zählbares einfahren, schade, aber da werden noch einige Zähler kommen, auf jeden Fall, Roland an fünf erzwang höchst souverän sein remis, obwohl sein Gegner einige Zeit lang versuchte, Springer nebst Randbauern gegen den nackten König zum Sieg zu treiben, Kapitän Benedikt gewann an vier erneut und liegt jetzt in Bernds Abwesenheit auf Topscorerkurs, da Georg an der drei leider eine Rettungsmöglichkeit nicht fand und verlor, wie auch Heinz an der zwei bestimmt ein remis (ich hatte zwischenzeitlich sogar mit mehr liebgeäugelt) dringehabt hätte, aber dann fehlgriff. Aber kein Gejammer: selbst wenn hinter mir weniger Pech uns beutelnd eingegriffen hätte — mein Punkt an der eins war auf jeden Fall noch unverdienter als der vom letzten Spieltag, vielleicht mein unverdientester Erfolg ever — ich stand so dermaßen breit, dass es mir schon peinlich war, weiterzuspielen, aber ich hegte die irrationale Hoffnung, dass mein Gegner, nachdem unsere Niederlage mit dem 4,5 für SLS feststand, möglicherweise einen halben Punkt noch würde springen lassen, so als Gastgeschenk, okay, ich würde das ja auch eher nicht machen, aber egal, stattdessen ließ sich mein Gegner zweizügig mattsetzen, womit ich natürlich auch klarkam, aber verdient oder gut gespielt geht anders.
Wurscht, 3,5 also, schade, trotzdem liegen wir noch einigermaßen im Rennen, nächstesmal geht es in Riegelsberg gegen Riegelsberg, welche gut sind, da werde ich nicht nochmal so viel Glück haben, vielleicht die anderen aber auch nicht so viel Pech, weshalb wir mit Sicherheit nicht chancenlos sind.....bleibt mir noch, frohe Weihnachten etc. zu wünschen, nächstes Jahr geht dann die SMM in die entscheidende Phase, da melde ich mich dann wieder......viele Grüße, gebt alles,

Ciao Hans
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6. Spieltag: Riegelsberg II – Gambit III

Gambit III ein Wintermärchen

Nein, keine Sorge, ich fange nicht an mit Wortspielen über den Herkunftsort unserer Gegner, kein „Der Riegel ist geknackt!“ oder so, das ist nicht mein Style, nicht mein Flow, nicht mein Rhyme. Aber Ihr merkt- isch binn arisch gudd druff! Gewonnen, mal wieder, hat die Dritte, jaja, und ich möchte hinzufügen: Wu Tang Clan ain't nothin' to fuck with!! Fiel mir nur gerade so ein- RZA ist ja begeisterter Schachspieler und hat die Hip-Hop-Chess Foundation gegründet, das war eigentlich meine Idee, aber gut, dann gründe ich eben meine eigene Foundation, mit Blackjack und Nutten, wie seinerzeit David „Michael Knight“ (sic) Hasselhoff. Aber genug Popkultur, back to business: Sieg! Gegen den erwartet schweren Gegner aus Riegelsberg gelang am Ende ein knapper, aber verdienter Viereinhalbvictory, und damit sind wir mit sieben Pluspunkten wieder richtig fett im oberen Mittelfeld, weit weg von den Abstiegsrängen, noch nicht so weit, dass wir uns entspannt in die Ledersessel unserer Landgüter zurücklehnen könnten, aber doch so weit, dass es irgendwie voll okay ist- im Ernst, fuck, wir sind vierter oder so, das hätte vorher keiner gedacht, wir sind richtig, richtig gut....und verdient, wie gesagt, war es auch, zumal dieser Spieltag im Vergleich zu den Anderen fast entspannt anmutete, logistisch gesehen, schon früh standen in der zweiten und dritten jeweils acht People fest, Respekt an die Mannschaftsführer Benedikt und Tommy, aber auch einen großen Dank an unseren großen Vorsitzenden Christoph von Brochowski- das war eine phänomenale Organisationsleistung, ganz im Ernst, vielen vielen Dank.....so kann und muss es weitergehen, wenn wir uns alle reinhängen, so einbringungsmäßig, dann klappt es auch....weiter so!! Wir waren demnach zu acht, wie gesagt, schon mal nicht schlecht, obwohl Eric, Michael, Jonas und Jan fehlten, erschienen wir komplett in der Riegelsberghalle, zum ersten Mal in dieser Saison mit Paolo an der sieben, Supersache, auch wenn noch nichts zählbares heraussprang, das kommt noch, unsere Bank ist einfach ganz, ganz stark....ansonsten lief es wie folgt, nach Paolos unglücklicher Auftaktniederlage musste auch Georg an der vier leider die Waffen strecken, aber Christophe an der Acht brachte uns mit einer ganz starken Leistung wieder ins Spiel, Glückwunsch....leider konnte Heinz an der zwei seine -aus meiner Sicht- Gewinnstellung nicht nur nicht verwerten, sondern verlor sogar noch, das war ganz bitter, aber Kopf hoch, Heinz- Dein Pechkonto ist jetzt erstmal deutlich überzogen, und da werden noch einige Punkte kommen....beim Stande von eins zu drei aus unserer Sicht konnte ich dann an der eins gewinnen, zwar auch mit einigen Ecken und Kanten in der Spielführung, aber ich behaupte jetzt einfach mal rotzfrech: verdient wars, einfach weil ich in der Saison bisher eigentlich nur Glück hatte und man auch mal was anderes schreiben muss, sonst nutzt es sich ab. Den wichtigen Ausgleich erzielte dann Roland mit überragender Endspieltechnik, Wahnsinn, Super, und nachdem sich Benedikt und sein Gegner auf ein -ausgekämpftes- Remis geeinigt hatten, lag es an Bernd, seinen Stellungsvorteil zu verwerten....und das gelang ihm eindrucksvoll, cool wie Wutz kroch sein Mehrbauer zur Umwandlung, Held des Tages, mal wieder, nach fast sechs Stunden der Sieg, und Bernd ist nicht nur unser Topscorer, (fünfeinhhalb aus sechs- das kann man machen, way to go, dude, also nicht nur unser Topscorer, sondern auch der der ganzen Liga, schätze ich.....Glückwunsch! Und auch nochmal an uns zum Sieg! Das war wichtig, siehe oben, und so macht es docch Spaß. In schon zwei Wochen geht es weiter, dann wieder zu Hause, ich sage mal: That'll work, y'all....mir pagge das!

Bis dahin Peace, gebt alles, Hans
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7. Spieltag: Gambit III – SC Emmersweiler

Wer seid Ihr, und was habt Ihr mit der richtigen dritten Mannschaft gemacht??!!

Gambit SB III – SC Aljechin Emmersweiler 7,5 – 0,5.....

Also zuerst mal sorry, dass ich mich jetzt erst wieder auf der Homepage Eures Lieblingsschachvereins aus Saarbrücken, das heißt, Moment, Eures Lieblingsvereins generell aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in toto natürlich, zu Wort melde, und dann auch noch in gebotener Kürze, aber angesichts unseres ersten richtigen Kantersiegs (was heißt das eigentlich? Mal bei wiki googeln.....) in dieser Saison, siebeneinhalb, verdammt noch mal, wäre sofortige Berichterstattung wie Angeberei rübergekommen, Understatement entsteht mit einem gewissen zeitlichen Abstand („ich habe es dir noch nicht mitgeteilt, aber vor ein paar Sekunden habe ich dich gedanklich mit einem Supermodel betrogen......), und jetzt, da das Understatement da ist, kann man dann auch richtig anderweitig vom Leder ziehen: Wow. Das hatte Gesicht, das da. Schönes Ding. Sieben fucking einhalb. Klassenerhalt: auch rechnerisch erzielt. Aufstieg: theoretisch immer noch drin, aber wir wollen die Kirche im Dorf lassen. Den Ball flach halten. Zum Ruhepuls kommen. Durch die Hose atmen. Erst mal 'ne Zeichnung machen. Zwei Stück Zucker nehmen. An einer Blume riechen. Auf den Körper hören.....die Wellen.....den Kosmos......sch........sch......schEISSE, WIR KÖNNEN TATSÄCHLICH NOCH AUFSTEIGEN!!!!! IST EUCH EIGENTLICH KLAR WAS DAS HEISST???? AAAAAAAARRRRRRRGGHHHHHHHH!!! (mit dem weichen Schuh auf einen harten Tisch schlagend)
Sorry, aber das musste kurz ventiliert werden. Ich war noch nie gut im autogenen Training, obwohl das für Schachspieler ja auch was sein soll, oder verwechsle ich das gerade mit anderem Training? Nicht das Thema jetzt, ein bisschen Freude muss jetzt einfach mal sein....schon jetzt ist klar: wir haben eine Riesensaison gespielt, und die Tatsache, dass wir als Team und einzeln immer noch Luft nach oben haben, stimmt mich ausgesprochen optimistisch für die Zukunft (sprich nächste Saison....).....uff. Nicht schlecht, Herr Gesangsverein. Kurz zum Spiel an sich: wir waren zu acht, klar, hinten mit Christophe und Jonas, beide kamen zu überzeugenden Siegen, wie auch Heinz an zwei (Endspiel....er kannte sogar die Nummer der Schlussstellung im Lehrbuch....), Bernd an drei (ich sage nur: sechseinhalb aus sieben- noch Fragen?), Georg an vier (ein vernichtender Angriff direkt aus der Eröffnung heraus) und Benedikt an fünf (grundsolide überspielt, Vorteil im Endspiel verwertet). Ich profitierte von einem Bauerneinsteller meines Gegners in unklarer bis schlechterer Stellung, und Roland an sechs spielte remis, was aus vielerlei Gründen genau das richtige war. Wahnsinn. Dem ist wenig hinzuzufügen. Im nächsten Spiel gegen Heusweiler werden wir wiederum alles geben, wie immer, weswegen schreibe ich das eigentlich noch hin, na gut, liest sich halt martialisch, das wollen die peoples, wie auch immer, ich freue mich sehr drauf, wie natürlich auch auf die DEM 2009 hier in Saarbrücken, mit Gambit-Beteiligung aus der ersten Mannschaft, die übrigens noch nie so hoch gewonnen hat, seit ich im Verein bin, vielleicht schneiden sie sich mal eine Scheibe ab an uns bzw. an unseren Ergebnissen......hm, wobei, die haben ja jetzt auch neun Punkte, zuletzt in Landau gesiegt, da müssen wir erst noch hinkommen.....aber da ist alles drin!!

So, dann mal bis in ca. zwei Wochen, ich versuche, schneller zu werden, gebt alles, ciao,

Hans
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